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Lesender Arbeiter

Gespeichert von admin am Sa, 03/05/2016 - 02:45

Iuwe-petersn meiner Arbeit an der Trauer bin Ich gottllos geworden, weil es mir ein Bedürfnis ist, den Trauernden konktret helfende Möglichkeiten aufzuzeigen. Da etwas mehr als ein Drittel der deutschen Gesellschaft inzwischen konfessionslos geworden ist und diese Menschen deshalb grundsätzlich keine "Sprecher, Meinungsbildner und Meinungsführer" haben, ist jeder Konfessionslose aufgefordert, die Grundsätze seines Verhaltens in der Gesellschaft klar darzulegen. Gemäß meiner öffentlichen Wirksamkeit ist diese Veröffentlichung "meiner Ethik/Moral" als mein Zeugnis entstanden und zu verstehen.

Natürlich haben gottlose Menschen eine ethische/moralische Struktur, denn ohne Sie kann kein Zusammenleben der Menschen funktionieren. Ethik/Moral ist das Bindemittel jeder Gesellschaft, die immer aus Einzelpersonen besteht und erst durch Ethik/Moral zur Gesellschaft wird. Ethik/Moral bezeichnet das Verhalten der Einzelperson zu sich selbst und im Rahmen der Gesellschaft zueinander.

Die Gleichsetzung zwischen gott-los und moral-los ist übelste Propaganda und "die Mutter aller Lügen". Diese Verleumdung wird mit großer Vorliebe von religiösen Menschen behauptet.

Meiner Handwerkertradition folgend habe ich nun in meiner Sprache und für mich ganz einfach 10 Sätze meiner ethischen/moralischen Struktur aufgeschrieben. Die Zahl 10 leite ich nicht von den 10 Geboten ab, wie man mir unterstellt, sondern von den 10 Fingern meiner Hände, mit denen ich die Welt begreife. Da ich nur über mich reden kann und über jenes Allgemeine, was mir zur Kenntnis kommt, was also als schmales Spektrum anderer Ansichten kolportiert wird, können die 10 Sätze  nur ausdrücken, was als Ergebnis aus diesem Erkennen für mich Maßstab und Regel ist.

Der Begriff "lesender Arbeiter" bezieht sich also auf meine eigene Existenz als erwachsener Mensch. Die 10 Sätze sind nur auf mich bezogen, pendelnd zwischen Hand- und Kopfarbeit. Schlussfolgerungen für andere kann ich nicht anbieten. Als Arbeiter habe ich nicht die Kompetenz, Sätze für andere aufzustellen. Der Leser soll in jedem Falle sich selbst überprüfen und dann eigene ethisch/moralische Sätze für sich formulieren. Die Flexibilität unserer Sprache macht das möglich. Er möge sie dann auch für sich vertreten.

Auch bitte ich dringend darum, diese 10 Sätze niemals in dem Sinne zu verwenden: "Wenn wir alle uns nach Satz XYZ richten würden..." Dazu sind diese 10 Sätze nicht geboren und dazu taugen sie nichts.